Monatsvorschau

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Im Juni ist astrologisch wieder Einiges geboten. Gleich am 05. Juni gibt es eine Halbschatten-Mondfinsternis und am 21. Juni eine ringförmige Sonnenfinsternis. Zudem begegnen sich, am 30. Juni, Pluto und Jupiter wieder in einer Konjunktion.
Alle diese Planetenkonstellationen sind schon seit Anfang bis Mitte Mai zu spüren und werden jetzt sehr kraftvoll.

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Neulich sagte mir eine bekannte Astrologin: „ Der Mai ist astrologisch gesehen der ruhigste Monat in diesem Jahr“. Das sieht im ersten Moment auch so aus, wenn man sich die Planetenkonstellationen anschaut, die im Mai erfolgen.

Aber… (hier muss natürlich ein großes ABER kommen)

Wir dürfen das „Großastrologische Wetter“ nicht vergessen, das rundherum stattfindet!
1.) Die 3-malige Pluto-Jupiter-Konjunktion in diesem Jahr, die ich in der Aprilvorschau am Anfang ausführlich beschrieben habe, wirkt weiter – bis Dezember 2020. Nachzulesen: https://astrologie-in-bewegung.de/wp-content/uploads/2020/04/2020-04_Astrologische-Monatsvorschau.pdf
2.) Der Neumond vom 23. April, der eine ganz besondere Energie beinhaltete (Befreiung, Freiheit, Durchbruch zu neuen Ufern, Auflösung verstaubter Muster und Heilung alter Traumata) wirkt immer noch und zwar bis zum 22. Mai. Nachzulesen ebenso in der Aprilvorschau.
3.) Im Juni und Juli finden wieder 3 Finsternisse statt, die ihre „Schatten“ vorauswerfen! Am 05. Juni eine Halbschatten-Mondfinsternis. Am 21. Juni eine ringförmige Sonnenfinsternis. Am 05. Juli eine Halbschatten-Mondfinsternis.
Zu 3.): Die Halbschatten-Mondfinsternis am 05. Juni steht ganz im Zeichen der Weiblichkeit, des Frauseins, der klaren und direkten Kommunikation und des Heilens. So nebenbei ist da noch ein bisschen „Transformation, Wandlung, Erneuerung, Wiedergeburt“ sowie „Macht und Ohnmacht“ mit dabei. Also nichts zum Einschlafen!!!
Die ringförmige Sonnenfinsternis am 21. Juni greift die Themen der Halbschatten-Mondfinsternis zum größten Teil auf und es kommen noch riesige Wachstumsmöglichkeiten mit dazu, die uns in große ungeahnte Freiheiten bringen können! Dies ist die machtvollste der 3 Finsternisse.
Für die Halbschatten-Mondfinsternis am 05. Juli könnte man die Überschrift: „Aufbruch zu neuen Ufern – mit viel innerer Arbeit“ setzen. Wobei hier schon wieder eine starke männliche Komponente zu spüren ist.

Und noch eine Besonderheit weist der Mai auf, darauf habe ich auch schon in der Aprilvorschau hingewiesen:
Am 03. April ging Venus ins Zeichen Zwillinge. Dies ist diesmal eine besondere Situation, weil die Venus jetzt im Mai rückläufig wird und deshalb ganze 4 Monate (!!) im Zeichen Zwillinge verweilt, wo sie sonst in 20-30 Tagen durch ein Zeichen hindurchtänzelt.
Das heißt auch, wenn sie nun Aspekte mit anderen, speziell mit langsamen Planeten, eingeht, so sind diese langanhaltend und damit konkret und stark zu spüren. Denn normalerweise rennt die Venus sehr schnell über solche Aspekte hinweg.
Die Venus hat im ersten Monatsdrittel ihre beste Leuchtkraft (astronomisch: ihren größten Glanz). Doch ab jetzt wird sie immer dunkler und langsamer und verlässt nach und nach ihre Position als Abendstern. Am 13. Mai wird sie dann rückläufig und zieht sich auch für unser Empfinden ins Innere zurück. Ab dem 28. Mai ist sie für das bloße Auge unsichtbar und Mitte Juni erscheint sie dann als Morgenstern.

Außerdem: am Anfang des Monats ist 1 Planet rückläufig und am Ende sind es schon 4 Planeten. Dies bedeutet, dass sich das äußere Leben immer mehr ins Innere verlagert – was jetzt in der Zeit der sogenannten „Corona-Krise“ für uns alle nur von Vorteil sein kann!

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Aus der letzten Monatsvorschau:
Ab dem 10. März beginnt sich eine bedeutungsvolle Konstellation aufzubauen, die allerdings erst am 5. April exakt wird. Ich würde sie umschreiben mit: riesige Transformationsprozesse werden jetzt eingeleitet (Pluto Konjunktion Jupiter in Steinbock), die uns wieder die Türe zu unseren inneren Schätzen (Steinbock), öffnen können. Auch auf der äußeren weltlichen Ebene kann es jetzt zu gewaltigen Veränderungen kommen, die Erde „öffnet“ sich.
Allerdings birgt dieser Aspekt auch die Möglichkeit eines großen Machtmissbrauchs (Pluto), wenn die Führer dieser Welt zu sehr im Ego gefangen sind und nicht das Wohl der Menschen im Blick haben.
Diese Konstellation ist sehr „wertvoll“ für uns alle, denn sie tritt nur alle 230 – 240 Jahre im Steinbock auf, das nächste Mal: 2257 und 2269 und dann müssen wir wieder 230 – 240 Jahre warten.

Und aus meiner Januarvorschau (=Jahresvorschau):
…Plötzlich fährt ein beeindruckender, hochgewachsener Mann, der eine dunkelviolette, schwere Robe trägt, die von einem überdimensionalem Gürtelband aus kardinalrotem Stoff zusammengehalten wird (Jupiter), hoch und verkündet laut: „Moment mal, ich bin auch in dieser sogenannten Hauptarbeit des Jahres dabei und werde auf jeden Fall meinen Teil dazu beitragen (3-malige Pluto-Jupiter-Konjunktion am 05.04., 30.06. und 12.11.2020).“
Alle schauen etwas irritiert und belustigt auf diesen Ausbruch, der Herrscher lächelt nur milde und weist mit einer Handbewegung den Robe-Tragenden nach vorn.
Der Magister, ein grauhaariger Gelehrter in schwarzer Robe mit durchdringenden Augen (Saturn) verkündet der Gesellschaft: „Der Herr Magier und ich werden in diesem Jahr sehr eng zusammenarbeiten (die Pluto-Saturn-Konjunktion ist in der Sonnenfinsternis schon enthalten und somit für 5 Monate gültig). Wir haben beschlossen, sämtliche Belange der Menschheit auf das Genaueste zu überprüfen, alles Alte und Unbrauchbare zu entfernen und dies entweder auf eine höhere Stufe zu heben, quasi zu transformieren, oder für immer zu zerstören und unbrauchbar zu machen. Dies gilt für äußere und innere Werte sowie für Thesen, Theorien oder Überzeugungen. Wir werden alle negativen Machtgelüste aufspüren, sichtbar machen und bloßstellen. Aber jegliche licht- und liebevolle Macht- oder Autoritätsentfaltung werden wir uneingeschränkt fördern, begünstigen und erleichtern.“ Er schaut auf den Magier (Pluto), dieser nickt nur, fast unmerklich, und beharrt in seiner stillen Versenkung.

Der hochgewachsene Dunkelviolette-Robe-Tragende (Jupiter) baut sich vorne auf und erhebt seine Stimme: „Der Herr Magier und ich haben ebenso, in einer bisher geheimen Übereinkunft, beschlossen, die Menschheit zu prüfen und zu unterstützen. Unsere gemeinsame Arbeit geht dahin, dass wir die Ziele, Projekte und Visionen der Menschen auf Machbarkeit untersuchen; sie müssen einer Prüfung auf Bodenständigkeit standhalten können (Pluto-Jupiter-Konjunktionen in Steinbock). Wir werden alles Untaugliche zerschmettern, aber alles Machbare in seiner ganzen Größe erstrahlen lassen. Dinge, Visionen, Projekte, die noch nicht ausgereift sind, werden wir mit den Menschen zusammen weiter ausarbeiten, so dass sie umsetzbar und tragend in die Welt gelangen.“
…usw. – nachzulesen in der Januarvorschau.

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Bis etwa Monatsmitte bleibt es noch relativ „ruhig“ und dann wird’s wieder etwas „lebendiger“ in der Welt, dies zeigen jedenfalls schon mal die astrologischen Konstellationen.
Ab dem 10. März beginnt sich eine bedeutungsvolle Konstellation aufzubauen, die allerdings erst am 5. April exakt wird. Ich würde sie umschreiben mit: riesige Transformationsprozesse werden jetzt eingeleitet (Pluto Konjunktion Jupiter in Steinbock), die uns wieder die Türe zu unseren inneren Schätzen (Steinbock), öffnen können. Auch auf der äußeren weltlichen Ebene kann es jetzt zu gewaltigen Veränderungen kommen, die Erde „öffnet“ sich.
Allerdings birgt dieser Aspekt auch die Möglichkeit eines großen Machtmissbrauchs (Pluto), wenn die Führer dieser Welt zu sehr im Ego gefangen sind und nicht das Wohl der Menschen im Blick haben.
Diese Konstellation ist sehr „wertvoll“ für uns alle, denn sie tritt nur alle 230 – 240 Jahre im Steinbock auf, das nächste Mal: 2257 und 2269 und dann müssen wir wieder 230 – 240 Jahre warten.
Ab etwa 15. März kommt noch ein feuriger Aspekt hinzu (Mars Konjunktion Jupiter Konjunktion Pluto in Steinbock), dies dauert bis ca. 28. März und gibt dem oben Aufgeführten einen kraftvollen Impuls zur Durchsetzung. Hoffen wir, dass die liberalen Kräfte hier die Oberhand bekommen, denn das ist eine wahrhaft feurige Zeit.

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Es ist so, als ob uns der Februar eine kleine Pause verschaffen will und keine allzu „heftigen“ Konstellationen dazulegt, denn die Sternenstellungen aus dem Dezember und Januar wirken noch sehr stark nach!

Zur Erinnerung (Dezember): Eine ringförmige Sonnenfinsternis am 26.12., die bis Mitte Mai 2020 hineinwirkt.

Und Januar: Pluto-Saturn-Konjunktion am 12.01.2020
Nachzulesen in den jeweiligen Monatsvorschauen – entsprechender Link am Ende dieser Vorschau.

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Es gibt nun 3 Gestirns-Konstellationen, die den gesamten Februar über wirksam sind, ich werde sie hier darstellen:

1.) Die Pluto-Saturn-Konjunktion vom 12.01.2020 wirkt noch bis Mai (siehe oben)

2.) Jetzt gibt es wieder eine sehr kraftvolle Konjunktion (Lilith Konjunktion Chiron in Widder), wo das urweibliche Prinzip (Lilith) mit dem männlichen Prinzip (Widder) weiter in Heilung gehen kann (Chiron als Heiler). Es bedeutet auch, dass wir uns noch mehr über dieses urweibliche Prinzip bewusst werden, wie es wirkt, wie es hier in der Welt zu finden ist und wie wir selbst es in uns tragen und ausleben (Chiron als Lehrer) – gilt auch für Männer! Allerdings kann das Ganze auch sehr schnell aggressiv werden und ausarten, wenn wir nicht besonnen mit diesen Kräften umgehen (Widder). Hier ein sehr ergreifender Link, der uns den positiven Umgang damit zeigen kann:https://www.youtube.com/watch?v=vwKLTVCJn6Q&feature=youtu.be
Diese starke weibliche Kraft will nun endgültig gesehen und gelebt werden, denn die nächste Konjunktion zwischen Lilith und Chiron findet erst wieder im November 2029 in Stier statt. Aber auf dieselbe Konjunktion im Widder müssen wir bis 2073 warten. (Lilith Konjunktion Chiron in Widder, exakt erst am 4.März)

3.) Große Visionen, Träume und Ziele können jetzt ihren Platz auf der Erde einnehmen. In der Dezembervorschau habe ich über Jupiter in Steinbock Folgendes geschrieben:
…Nach seinem Höhenflug in Schütze, in dem er uns zu immer neuen Zielen angefeuert und angestachelt hat, wird er nun mit dem Erreichten beziehungsweise Nicht-Erreichten konfrontiert, und da das Zeichen Steinbock sowie sein Herrscher Saturn für das Prinzip Verantwortung stehen, wird es jetzt erst mal um das Aufräumen dieser Höhenflüge gehen. Das heißt, alles Unnütze kommt in den Schredder und alles halbwegs Brauchbare wird aufgebaut oder mit mehr Substanz aufgefüllt. Kurz: Es wird kräftig geputzt und gesäubert! Und da es hier meist um geistigen Inhalt geht, liegt der Fokus auf dem Abschließen alter Themen…
Der Schredder ist noch am Arbeiten, und nun kommt eine Konstellation dazu, die unsere höchsten menschlichen Ziele, unsere besten humanen Absichten und mitfühlenden Pläne „herunterholen“ kann. Wir finden diese Visionen nur in uns selbst und können sie am besten in Meditation, Kontemplation und im Rückzug erschauen. Das kann durchaus ein Spaziergang in der freien Natur oder im Wald sein, der uns näher zu uns selbst führt – aber es empfiehlt sich alleine zu gehen, denn sonst sind wir zu sehr von uns selbst abgelenkt.
(Jupiter in Steinbock Sextil Neptun in Fische, exakt am 20.Februar)

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Gerade jetzt ist es wieder soweit, dass wir uns gegenseitig alle „Ein gutes neues Jahr“ wünschen. Und was wünschen wir uns selbst? Hier werden dann sehr oft wir Astrologen und Astrologinnen gefragt, was denn das neue Jahr bringen wird.
Und gerade für dieses Jahr sind schon sehr viele astrologische Artikel geschrieben worden, weil hier eine sogenannte „Jahrhundertkonstellation“ stattfindet. Ich habe da schon die abstrusesten Dinge gelesen, von „absolutem Zusammenbruch“ bei den ewigen Pessimisten bis zu „der totale Übergang zur fünften Dimension“ bei den Himmelsfliegern. Was wirklich kommt, weiß niemand hier auf der Erde! Auch ich bin sehr gespannt und warte mit Neugier und Hoffnung auf das kommende Geschehen.

Aber ich will die Sache mal etwas aufdröseln und dies wieder in einer kleinen Geschichte beschreiben:

Bereits aus den beiden letzten Jahren (Januarvorschau 2018 und 2019) wissen wir, dass sich am Jahresanfang immer eine illustre Gruppe von 12 hochstehenden leitenden Personen (die Planeten) treffen, um ihre Aufgaben für das neue Jahr zu beraten. Sie treffen sich meist in einer abgelegenen, gut gesicherten Burgfestung hoch oben in den Bergen (Steinbock) zu einer internen, geheimen Versammlung. Diesmal mussten sie das Treffen vorziehen und hatten sich bereits am 26. Dezember dort oben eingefunden (26.12.2019  ringförmige Sonnenfinsternis mit einer Pluto-Saturn-Konjunktion, alles in Steinbock).

Auch diesmal tritt der Leiter und Initiator des Treffens, ein eindrucksvoller, bemerkenswerter Herrscher (Sonne), vor die Versammlung und wieder, wie im letzten Jahr, Arm in Arm (Konjunktion) mit der gleichen schönen, charmanten und angenehmen Frau, die diesmal in einem aquamarinfarbenen, fast durchsichtigen, mit silbernen Runen bestickten Kleid und mit silbernen Sternen durchwirktem Haar (Mond) sich den Delegierten präsentiert.

Der Herrscher erhebt seine Stimme: „Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich begrüße Sie wieder zu dieser außerordentlichen Versammlung, in der es erneut um das Fortbestehen der Erde und der gesamten Menschheit geht. Wie Sie wissen, ist das diesjährige Thema: Durchbruch JA oder NEIN! Ich werde wie immer diese Versammlung leiten und im Jahresverlauf dafür sorgen, dass die Vereinbarungen pünktlich und zielbewusst umgesetzt werden. Meine teure Fürstin, die mir zur Seite steht (Mond), wird mich in allen Belangen unterstützen und auch Ihnen allen helfend, fördernd und beratend zur Seite stehen. Sie ist mit den Gefühlen und den geheimen Wünschen der Menschen bestens vertraut und hier besonders mit der Innenwelt der Kinder.“
Die Frau an seiner Seite lächelt wohlwollend in die Runde. Er fährt fort: „Ich habe nun unseren verehrten Magister (Saturn) und den geschätzten Magier (Pluto) gebeten, für das nächste Jahr die Hauptarbeit zu übernehmen, denn sie werden diesmal besonders gebraucht (Pluto-Saturn-Konjunktion am 12.01.2020).“

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Der Dezember hat uns astrologisch gesehen einiges zu bieten! Und das gleich von Anfang an.
1)
Schon am 2.12. wechselt der Jupiter das Zeichen. Und zwar verlässt er sein Hauszeichen Schütze, in dem er seit dem 8.11.2018 residierte. Jupiter auch als Göttervater Zeus bekannt, hält nicht viel davon, kleine Brötchen zu backen, er will immer viel und alles! Das konnte er nun zu genüge in seinem Hauszeichen Schütze ausleben. Und nun schreitet er also ins Zeichen Steinbock, das ihn erst mal auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Steinbock steht unter anderem für die Eigenschaften: Ehrgeiz, Vorsicht, harte Arbeit, Sparsamkeit, Leistung, Autorität, Ausdauer, Konzentration, Disziplin, Verantwortung, Beharrlichkeit, Konsequenz. Hier ist besonders die materielle Ausrichtung wichtig.
Jupiter steht für die Eigenschaften: Ausdehnung, Expansion, Fülle, Größe, Wachstum, Optimismus, Erfolg, Würde.
Es sieht im ersten Moment so aus, als ob er da gar nicht hinein passt. Aber egal in welchem Zeichen ein Planet steht, er wird sich immer nach seinen besten Möglichkeiten entfalten. Und da Jupiter ein „Fast-Langsamläufer“ ist, geht er immer etwa ein Jahr durch ein Zeichen – im Steinbock bleibt er bis Dezember 2020.
Was können wir in dieser Zeit von ihm erwarten? Nach seinem Höhenflug in Schütze, in dem er uns zu immer neuen Zielen angefeuert und angestachelt hat, wird er nun mit dem Erreichten beziehungsweise Nicht-Erreichten konfrontiert, und da das Zeichen Steinbock so wie sein Herrscher Saturn für das Prinzip Verantwortung stehen wird es jetzt erst mal um das Aufräumen dieser Höhenflüge gehen. Das heißt, alles Unnütze kommt in den Schredder und alles halbwegs Brauchbare wird aufgebaut oder mit mehr Substanz aufgefüllt. Kurz: es wird kräftig geputzt und gesäubert! Und da es hier meist um geistigen Inhalt geht, liegt der Fokus auf dem Abschließen alter Themen. Dieser Eintritt von Jupiter in den Steinbock ist also eigentlich eine gute Sache, denn hier werden die Gedanken und Ideen Wirklichkeit, nehmen Formen an. Der Steinbock selbst steht auch für: Widerstand, Starrheit, Pessimismus, Konservativität und Schwermut. Hier kann der Jupiter „helfend“ eingreifen, indem er diese Schwere aufmischt und neuen Wind hineinbringt. Lassen wir uns überraschen, was uns die kommende Zeit bringen wird.
2)
Dieser Jupiter hat dann fast den gesamten Monat über zwei besondere Konstellationen zu Chiron und Uranus – beschrieben am 9.12. und 15.12.
3)
Und dann kommt der Hammer: Eine ringförmige Sonnenfinsternis am 26.12., also genau zu Weihnachten. Diese ist schon seit Ende November zu spüren und wird uns bis Mitte Mai „zur Verfügung stehen“. Was hat sie uns mitgebracht?
Sie findet im Steinbockzeichen statt und hat eine Konjunktion mit Jupiter. Also alle obengenannten Eigenschaften werden somit verstärkt. Weiter ist in dieser Sonnenfinsternis-Konstellation bereits eine Planetenstellung enthalten, die zwar erst am 12. Januar exakt wird, die aber bereits Anfang Dezember spürbar ist und durch diese Sonnenfinsternis-Konstellation festzementiert wird. Es ist eine folgenschwere Planetenbegegnung zwischen Pluto und Saturn. Diese beiden begegnen sich das nächste Mal erst wieder im Jahr 2053.
Wenn Pluto und Saturn zusammenkommen, geht’s nicht darum, dass diese beiden gemütlich Kaffee oder Tee zusammen trinken, sondern es geht – mal wieder – ans Eingemachte! Da wird Dunkles und Unerlöstes (Pluto) aus der Tiefe (Steinbock-Saturn) ans Licht geholt. Es geht im Innern und im Außen um Konflikte, um Auseinandersetzungen, um Macht und Ohnmacht. Da wollen alte karmische Konflikte gesehen und ein für alle Mal geklärt werden. Unsere Willenskraft wird auf eine neue Basis gestellt und so befestigt, dass sie krisenfest wirken kann. Wir sind zu Taten fähig, die uns jetzt wahrscheinlich noch nicht bewusst sind. Bildlich gesprochen: es wird ein neues Haus auf stabilem, felsigen Untergrund gebaut, das solide und beständig allen Winden und Wettern standhält. Wer natürlich meint, im Leben einfach so weitermachen zu können wie bisher, wird wahrscheinlich eines besseren belehrt. Je nach den Konstellationen im eigenen Horoskop werden sie an ihre ureigenen Grenzen stoßen.
Diese machtvolle Pluto-Saturn-Konjunktion wird natürlich auch die schwelenden Konflikte in der Welt aufzeigen und dann kann es entweder wieder gewaltig fetzen und krachen oder wir können besonnen und ruhig diese Spannungen abbauen.

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Zu Beginn des Novembers ist der Merkur rückläufig, denn er hat am 31. Oktober um 16:42 Uhr seine Richtung geändert und er wird nun den ganzen November über im Skorpion verweilen. Bei Merkur ist es immer wichtig während seiner Rückläufigkeit auf die Aspekte zu achten, denn hier ist er „langsam“ und seine Aspekte sind von Bedeutung, ansonsten bei seinem normalen Lauf huscht es so schnell über die Aspekte hinweg, dass sie nicht so sehr ins Gewicht fallen und man sie meist vernachlässigen kann.
Merkur im Skorpion und rückläufig will ganz tief in das Wissen der Welt und in unsere Innenwelt einsteigen, er begnügt sich nicht mit oberflächlichen Hinweisen oder Aussagen. Es ist eine Zeit, in der detektivisches Geschick erwartet und auch gefördert wird. Offene Fragen drängen sich in den Vordergrund und wollen gelöst werden. Es ist eine Zeit, in der wir auch uns selbst ganz viel hinterfragen sollten und können, denn jetzt geht es darum unser „Eingemachtes“ anzusehen und zu bearbeiten. Psychologische Hilfe und Beratungen aller Art haben jetzt die Chance zu uns nach innen durchzudringen und uns nachhaltig zu verändern.
Wenn der Merkur dann am 20. November wieder direktläufig wird, können wir die im Innen gewonnenen Erkenntnisse auch sehr gut im Außen umsetzen.
Merkur im Skorpion birgt allerdings die Gefahr, dass wir zu schnell mit unseren (Vor-)Urteilen bei der Hand sind und diese ohne Rücksicht in die Welt hinausposaunen. Etwas mehr Zurückhaltung mit dem gesprochenen oder geschriebenen Wort in dieser Zeit ist angebracht, denn sehr schnell haben wir damit etwas zerstört, was nicht nötig ist. Meditation, lesen, spazieren und dabei sinnieren, sind sehr viel sinnvollere Tätigkeiten in dieser Zeit, denn Merkur im Skorpion hat ganz viel „Tiefgang“. Er bleibt bis zum 9. Dezember in diesem Zeichen.

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Zu Beginn des Oktobers sind immer noch 4 Planeten rückläufig. Hier meine Aufzeichnung aus den beiden letzten Vorschauen:
„Rückläufige Planeten führen uns immer in unser Inneres und wollen uns helfen mehr zu uns selbst zu finden. Das Außen ist dabei nicht so wichtig, sondern wird hier ganz stark als Spiegel erkannt und auch dafür gebraucht. Und hier setzt das Problem ein, denn unsere Welt ist auf “Außen“ getrimmt, wir sollen dadurch von uns wegkommen, und auch die Sommerzeit ist nicht gerade eine „Innenschau-Zeit“. Aber wer es schafft diese beiden Pole zusammen zu bringen, zum Beispiel mit einem Urlaub in der Einsamkeit oder auf dem (Jakobs-)Weg zu sich selbst, hat diese Zeit optimal genutzt.“
Und jetzt wird es interessant, denn in den nächsten drei Monaten werden die Planeten nacheinander direktläufig und zum Jahreswechsel gibt es nur noch einen, der dann ab 11. Januar auch wieder „normal“ läuft. Der Winter lädt uns bekannter Weise zur inneren Einkehr ein, und die Planeten in dieser Zeit (Nov. – April) wollen uns nach außen begleiten – sieht zuerst mal aus wie eine verkehrte Welt. Doch wenn wir uns im Winter im Warmen zusammensetzen in Gruppen und Gemeinschaften um uns auszutauschen, dann haben wir eine gute Basis für diese Zeit. Seminare besuchen, Familientreffen, Meditationen, Konzerte, Vorstellungen, Diskussionen… da gibt es vieles, was jetzt schon für den Winter geplant werden kann.
Die beiden Finsternisse vom Juli wirken immer noch – nachzulesen in den Vorschauen vom Juli und August.

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Zu Beginn des Monats sind immer noch 5 Planeten rückläufig und am Ende noch 4. Hier eine Erinnerung dazu aus der August-Vorschau:
„Rückläufige Planeten führen uns immer in unser Inneres und wollen uns helfen mehr zu uns selbst zu finden. Das Außen ist dabei nicht so wichtig, sondern wird hier ganz stark als Spiegel erkannt und auch dafür gebraucht. Und hier setzt das Problem ein, denn unsere Welt ist auf “Außen“ getrimmt, wir sollen dadurch von uns wegkommen, und auch die Sommerzeit ist nicht gerade eine „Innenschau-Zeit“. Aber wer es schafft diese beiden Pole zusammen zu bringen, zum Beispiel mit einem Urlaub in der Einsamkeit oder auf dem (Jakobs-)Weg zu sich selbst, hat diese Zeit optimal genutzt.“

Die beiden Finsternisse vom Juli wirken natürlich noch weiter – nachzulesen in den letzten beiden Vorschauen.

Der September wartet mit einer Besonderheit auf!
Den gesamten Monat über werden wir auf unseren persönlichen, inneren Ebenen mit kollektiven, alten, festgefahrenen, überkommenen, aber auch mit dringend anstehenden, veränderungswürdigen und vorwärtsdrängenden Themen konfrontiert, ja geradezu überfallen, überrumpelt oder bedrängt.
Das könnte so aussehen, dass wir im Außen immer wieder mit Begebenheiten konfrontiert werden, die uns ganz tief „ins Mark“ treffen und durch die wir dann wieder an Dinge erinnert werden, die noch nicht bearbeitet sind. Manchmal sind es kleine Angelegenheiten, die durch Gespräche mit Freunden ausgeräumt werden können, und manchmal sind es Ereignisse, Erlebnisse, Erfahrungen, die eine professionelle Hilfe brauchen um genau erkannt und geheilt zu werden.

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